Hier möchte ich zwei „gute Beispiele für eine lichtvolle Welt“, die mir persönlich am Herzen liegen, nennen:

(1) Munay Suyu in Ecuador

Naupany-Puma-22-11Naupany Puma (mein Foto zeigt ihn bei einem Seminar im November 2014 am Starnberger See) ist ein Nachfahre des Inkavolkes und ein Pilger auf den Spuren der alten Sonnentradition. Er hat sich zum Ziel gesetzt, mit Munay Suyu (Land der Liebe) eine Begegnungsstätte für Menschen aus aller Welt zu schaffen, die sich nach einer Erneuerung und der Einkehr in das Naturwissen sehnen. Zu diesem Zweck wurde die Stiftung „The Pachakutec Project“ gegründet, die ihren Sitz in der Heimat von Naupany Puma (Ecuador) hat. Angedacht ist auch eine Schule, die das Urwissen der alten Kulturen vermitteln soll. Sein Buch „Pachakutec II“ trägt den Untertitel „Die Rückkehr des Lichts – Visionen für eine neue Zeit“. Der dem Buch vorangegangene preisgekrönte Film „Pachakutec – Zeit des Wandels“ ist empfehlenswert. Beide Standardwerke für die lichtvolle Weiterentwicklung dieser Welt können über den Shop seiner Homepage bezogen werden.

(2) Erhalt von Fauna und Flora im Fußbergmoos

Mildimal-10-10Fast wie in Urzeiten: Als Herden von wildlebenden Auerochsen noch die Münchner Schotterebene beweidet haben. Heute sind es sogenannte Heckrinder im Fußbergmoos, die dort als Landschaftspfleger ihren Dienst tun (Bild). Der Name dieser Rinder geht auf die Brüder Heinz und Lutz Heck zurück, die schon in den 1920er-Jahren versucht haben, die bereits im Mittelalter ausgerotteten Auerochsen durch Rückzüchtung wieder „in das Landschaftsbild zu bekommen“. Diese Tiere leben heute wie ihre Ahnen ganzjährig in freier Wildbahn im natürlichen Herdenverband und tragen im Sommer dazu bei, dass der Aufwuchs im Fußbergmoos dezimiert wird, um die natürliche Lebensgrundlage zu erhalten. Dies ist für das natürliche Gleichgewicht wichtig, so wie es eben auch schon in Urzeiten der Fall war. Würde der Pflanzen- und Sträucheraufwuchs nicht abgetragen werden, hätte dies fatale Auswirkungen auf Fauna und Flora in dieser einmaligen Naturlandschaft. Eine Verbuschung und die düngende Wirkung der Pflanzen würden dazu führen, dass die Artenvielfalt von Jahr zu Jahr abnimmt. Um dies zu verhindern, hat die Kreisstelle Fürstenfeldbruck des Landesbundes für Vogelschutz das „Projekt für die natürliche Landschaftspflege“ ins Leben gerufen. Die Wind und Wetter trotzenden Tiere werden im Winter von ehrenamtlichen Helfern zugefüttert. Entsprechende Futterspenden oder gar eine Patenschaft für in der Herde geborene Kälber sind der Sache dienlich. Weitere Informationen sind auf der dortigen Homepage (Biotopschutz/Fußbergmoos) zu finden.

Anmerkung in eigener Sache:

„Ich durfte fast ein Jahr lang die Heckrinder im Fußbergmoos als Teammitglied der Rinderhirten mit betreuen. Seit 2014 befindet sich mein Atelier in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Tieren. Die dortige Natur ist für mich zu jeder Jahreszeit eine Augenweide und Inspirationsquelle.“

Ihr Georg Johannes Miller